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Außerschulische Kinder- und Jugendbildung

In vielen Zusammenhängen wird das Wort Bildung benutzt. Es kann aber eine sehr unterschiedliche Bedeutung haben. Für die Jugendpflege ist außerschulische Jugendbildung das Arrangieren und Initiieren von Bildungsprozessen, also das Herstellen von Situationen, in denen sich  Kinder und Jugendliche selbst und die entsprechende Gruppe erleben und kennenlernen, eine eigene Meinung bilden und Erfahrungen  machen können, die ihnen in ihrer aktuellen Lebenssituation und im weiteren Leben nützlich sind. Dazu ist es wichtig, dass das Erlebte ins Bewusstsein gelangt.

 

Grundlegendes Kriterium der außerschulischen Bildung ist die Freiwilligkeit. Alle Kinder und Jugendlichen können an  den Angeboten teilnehmen, entscheiden dies aber selbst. Das bedeutet auch, dass wir davon ausgehen, dass Kinder und Jugendlichen dies können und davon überzeugt sind, dass sie nicht nur selbstständig werden müssen, sondern auch schon selbstständig Entscheidungen  treffen können.

 

In unseren Angeboten finden alle Jugendlichen die Möglichkeit, sich selbst und die eigenen Wünsche und Bedürfnisse einzubringen und die Aktionen und die Jugendpflege an sich mitzugestalten. Selbstständigkeit und gesellschaftliche Mitverantwortung  übernehmen ist erst dann möglich, wenn beides genügend ausprobiert werden konnte, am besten in einem geschützten Rahmen, in dem Konsequenzen gespürt und getragen werden müssen, aber nicht dramatisch ausufern können. Die Jugendtreffs in den Gemeinden bieten  diesen Rahmen der Mitbestimmung, der Persönlichkeitsentwicklung und Erprobung des Erwachsenseins.

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